Adipositasprogramme zurück


Definition

Adipositasprogramme sind mehrmonatige Programme, die zum Ziel haben, ungesunde Verhaltensweisen der Teilnehmer im Bereich Ernährung und Bewegung zu verändern, sodass diese langfristig ihr Gewicht reduzieren und halten können. Es finden regelmässige Treffen statt, bei denen die Teilnehmer viele nützliche Informationen erhalten und Techniken und Strategien kennen lernen, die sie bei der Verhaltensänderung unterstützen.

Definition

Adipositasprogramme sind mehrmonatige Programme, die zum Ziel haben, ungesunde Verhaltensweisen der Teilnehmer im Bereich Ernährung und Bewegung zu verändern, sodass diese langfristig ihr Gewicht reduzieren und halten können. Es finden regelmässige Treffen statt, bei denen die Teilnehmer viele nützliche Informationen erhalten und Techniken und Strategien kennen lernen, die sie bei der Verhaltensänderung unterstützen.

Herkunft

In der Schweiz hat der Anteil der normalgewichtigen Personen an der Gesamtbevölkerung im Zeitraum von nur 15 Jahren (zwischen 1992 und 2007) um sechs Prozent abgenommen, während der Anteil der übergewichtigen oder adipösen Menschen im gleichen Zeitraum von 31 Prozent auf 39 Prozent gestiegen ist. Speziell stark nahm dabei der Anteil der Menschen mit Adipositas zu: von sechs auf neun Prozent der Gesamtbevölkerung. Von 2002 bis 2011 hat sich die Situation insgesamt stabilisiert. Übergewicht hat gravierende gesundheitliche Folgen für die Betroffenen und macht zudem einen immer grösseren Teil der wachsenden Kosten im Schweizer Gesundheitswesen aus. Auf der Grundlage solcher Zahlen sind verschiedene Adipositasprogramme entstanden, die sich dieses gesellschaftspolitisch sehr relevanten Problems annehmen.

Herkunft

In der Schweiz hat der Anteil der normalgewichtigen Personen an der Gesamtbevölkerung im Zeitraum von nur 15 Jahren (zwischen 1992 und 2007) um sechs Prozent abgenommen, während der Anteil der übergewichtigen oder adipösen Menschen im gleichen Zeitraum von 31 Prozent auf 39 Prozent gestiegen ist. Speziell stark nahm dabei der Anteil der Menschen mit Adipositas zu: von sechs auf neun Prozent der Gesamtbevölkerung. Von 2002 bis 2011 hat sich die Situation insgesamt stabilisiert. Übergewicht hat gravierende gesundheitliche Folgen für die Betroffenen und macht zudem einen immer grösseren Teil der wachsenden Kosten im Schweizer Gesundheitswesen aus. Auf der Grundlage solcher Zahlen sind verschiedene Adipositasprogramme entstanden, die sich dieses gesellschaftspolitisch sehr relevanten Problems annehmen.

Grundlagen

Adipositas ist der medizinische Fachausdruck für krankhaftes Übergewicht, das heisst für einen Zustand des Menschen, der durch eine übermässige Ansammlung von Fettgewebe im Körper gekennzeichnet ist. Von Adipositas spricht man bei einem Body Mass Index (BMI) ab 30, wobei bei der Adipositas drei Schweregrade unterschieden werden. Grundsätzlich entsteht Übergewicht, wenn die Energiezufuhr den Energieverbrauch des Körpers überschreitet. Bei Menschen mit Adipositas ist dies über längere Zeit der Fall. Ein unausgewogenes Essverhalten sowie Bewegungsmangel sind unter anderen die Gründe für eine positive Energiebilanz und somit eine Gewichtszunahme. Ein gestörtes Essverhalten wird zudem oft durch psychische Faktoren wie seelische Unausgeglichenheit, Ängste oder Stress ausgelöst. Menschen mit Adipositas leiden häufig unter Essverhaltensstörungen. Adipositas ruft viele Begleit- und Folgeerkrankungen hervor, die die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen und deren Lebenserwartung reduzieren. Dazu gehören beispielsweise Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Viele Übergewichtige schaffen es zwar, mit Diäten oder Medikamenten ihr Gewicht zu reduzieren. Aber es bereitet viel mehr Probleme, das Gewicht anschliessend zu halten. Hier liegt die Rückfallquote bei mehr als 90 Prozent. Eine langfristige Gewichtsreduktion gelingt nur, wenn gewisse Verhaltensweisen im Bereich Ernährung und Bewegung geändert werden. Es genügt nicht, einfach weniger zu essen. Hier setzen Adipositasprogramme an: Das Ziel ist es, die Kursteilnehmer zu einem neuen Lebensstil zu führen, sodass sie langsam, jedoch langfristig, ihr Gewicht reduzieren und stabilisieren können. Dadurch sollen sich das Wohlbefinden der Teilnehmer sowie zahlreiche Risikofaktoren, wie zum Beispiel erhöhte Blutfettwerte und erhöhter Blutdruck, verbessern.

Grundlagen

Adipositas ist der medizinische Fachausdruck für krankhaftes Übergewicht, das heisst für einen Zustand des Menschen, der durch eine übermässige Ansammlung von Fettgewebe im Körper gekennzeichnet ist. Von Adipositas spricht man bei einem Body Mass Index (BMI) ab 30, wobei bei der Adipositas drei Schweregrade unterschieden werden. Grundsätzlich entsteht Übergewicht, wenn die Energiezufuhr den Energieverbrauch des Körpers überschreitet. Bei Menschen mit Adipositas ist dies über längere Zeit der Fall. Ein unausgewogenes Essverhalten sowie Bewegungsmangel sind unter anderen die Gründe für eine positive Energiebilanz und somit eine Gewichtszunahme. Ein gestörtes Essverhalten wird zudem oft durch psychische Faktoren wie seelische Unausgeglichenheit, Ängste oder Stress ausgelöst. Menschen mit Adipositas leiden häufig unter Essverhaltensstörungen. Adipositas ruft viele Begleit- und Folgeerkrankungen hervor, die die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen und deren Lebenserwartung reduzieren. Dazu gehören beispielsweise Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Viele Übergewichtige schaffen es zwar, mit Diäten oder Medikamenten ihr Gewicht zu reduzieren. Aber es bereitet viel mehr Probleme, das Gewicht anschliessend zu halten. Hier liegt die Rückfallquote bei mehr als 90 Prozent. Eine langfristige Gewichtsreduktion gelingt nur, wenn gewisse Verhaltensweisen im Bereich Ernährung und Bewegung geändert werden. Es genügt nicht, einfach weniger zu essen. Hier setzen Adipositasprogramme an: Das Ziel ist es, die Kursteilnehmer zu einem neuen Lebensstil zu führen, sodass sie langsam, jedoch langfristig, ihr Gewicht reduzieren und stabilisieren können. Dadurch sollen sich das Wohlbefinden der Teilnehmer sowie zahlreiche Risikofaktoren, wie zum Beispiel erhöhte Blutfettwerte und erhöhter Blutdruck, verbessern.

Verwendete Technik

Grundsätzlich werden den Kursteilnehmern in einem Adipositasprogramm alle notwendigen Informationen vermittelt, die sie benötigen, um ihr Gewicht reduzieren und halten zu können. Dies sind beispielsweise Informationen über gesunde und ausgewogene Ernährung: Grundsätzlich sollte die Zufuhr von Energie, insbesondere von Fetten, eingeschränkt werden sowie viel nahrungsfaserreiche Nahrungsmittel gegessen werden. Zudem lernen die Kursteilnehmer Techniken, Strategien und Hilfsmittel kennen, die sie dabei unterstützen, ungünstiges eigenes Verhalten zu erkennen, zu verstehen und zu verändern. Zum Beispiel werden ihnen Strategien im Umgang mit problematischem Essverhalten beigebracht, die sie im Kurs einüben und danach im Alltag anwenden sollen. Im Bereich Bewegung werden Theorie und Praxis kombiniert: Die Kursteilnehmer erfahren, welchen Einfluss körperliche Aktivität auf Gewichtsreduktion und -stabilisierung hat und wie sie aktiv mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen können. Je nach Programm werden Bewegungsformen wie Gymnastik, Nordic Walking, Pilates oder Krafttraining an Geräten durchgeführt. Jeder Kursteilnehmer soll eine körperliche Aktivität finden, die zu seinem Alltag passt und die ihm Freude bereitet. Zudem werden Rückfälle und Schwierigkeiten besprochen, die oft zum Abbruch einer Diät führen; die Kursteilnehmer lernen, dass Rückfälle Teil des Veränderungsprozesses sind und der Kursleiter zeigt ihnen Strategien für den Umgang damit. Die Teilnehmer werden ausserdem dazu angehalten, ein Selbstbeobachtungsprotokoll (ein Esstagebuch) zu führen, das ihnen eine Rückmeldung zu den bereits erreichten Erfolgen gibt. Spezifische Adipositasprogramme sind:

- Das Adipositas-Programm des Inselspitals in Bern bietet den Teilnehmern vielfältige Hilfestellungen zur nachhaltigen Reduktion ihres Gewichts. Durch das Programm sollen Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten umgestellt, emotionale Probleme angegangen und die körperliche Aktivität gesteigert werden. Zudem werden die medikamentösen Therapiemöglichkeiten analysiert und eventuell die Adipositas- und Wiederherstellungschirurgie thematisiert. Das Programm kann einzeln oder in einer Gruppe absolviert werden und wird von einem Team aus verschiedenen Fachgebieten wie Medizin, Chirurgie, Psychiatrie, Psychologie etc. betreut.

- Das Adipositas-Programm  kompetente Begleitung bei Übergewicht des Spitals Region Oberaargau hat zum Ziel, dass Übergewichtige ihren Lebensstil verändern und Freude an der Bewegung entdecken. Dazu werden Bewegungsformen wie Gymnastik, Nordic Walking, Pilates oder Bewegung und Entspannung ausprobiert. Die Kursteilnehmer werden psychologisch, ärztlich und ernährungstherapeutisch begleitet.

- Das Programm BASEL (Behandlungsprogramm bei Adipositas mit den Schwerpunkten Ernährungsverhalten und Lebensstiländerung) ist ein aus dem englischen Raum stammendes Programm, das am Kantonsspital Basel an die Verhältnisse in der Schweiz angepasst und weiterentwickelt wurde. Es ist darauf ausgelegt, dass Übergewichtige durch veränderte Verhaltensweisen in den Bereichen Ernährung und Bewegung einen neuen Lebensstil erlangen und langfristig abnehmen sowie ihr Gewicht stabilisieren. BASEL wird vom Universitätsspital BASEL sowie von der zmed Zürcher Ärzte Gemeinschaft angeboten.

Verwendete Technik

Grundsätzlich werden den Kursteilnehmern in einem Adipositasprogramm alle notwendigen Informationen vermittelt, die sie benötigen, um ihr Gewicht reduzieren und halten zu können. Dies sind beispielsweise Informationen über gesunde und ausgewogene Ernährung: Grundsätzlich sollte die Zufuhr von Energie, insbesondere von Fetten, eingeschränkt werden sowie viel nahrungsfaserreiche Nahrungsmittel gegessen werden. Zudem lernen die Kursteilnehmer Techniken, Strategien und Hilfsmittel kennen, die sie dabei unterstützen, ungünstiges eigenes Verhalten zu erkennen, zu verstehen und zu verändern. Zum Beispiel werden ihnen Strategien im Umgang mit problematischem Essverhalten beigebracht, die sie im Kurs einüben und danach im Alltag anwenden sollen. Im Bereich Bewegung werden Theorie und Praxis kombiniert: Die Kursteilnehmer erfahren, welchen Einfluss körperliche Aktivität auf Gewichtsreduktion und -stabilisierung hat und wie sie aktiv mehr Bewegung in ihren Alltag einbauen können. Je nach Programm werden Bewegungsformen wie Gymnastik, Nordic Walking, Pilates oder Krafttraining an Geräten durchgeführt. Jeder Kursteilnehmer soll eine körperliche Aktivität finden, die zu seinem Alltag passt und die ihm Freude bereitet. Zudem werden Rückfälle und Schwierigkeiten besprochen, die oft zum Abbruch einer Diät führen; die Kursteilnehmer lernen, dass Rückfälle Teil des Veränderungsprozesses sind und der Kursleiter zeigt ihnen Strategien für den Umgang damit. Die Teilnehmer werden ausserdem dazu angehalten, ein Selbstbeobachtungsprotokoll (ein Esstagebuch) zu führen, das ihnen eine Rückmeldung zu den bereits erreichten Erfolgen gibt. Spezifische Adipositasprogramme sind:

- Das Adipositas-Programm des Inselspitals in Bern bietet den Teilnehmern vielfältige Hilfestellungen zur nachhaltigen Reduktion ihres Gewichts. Durch das Programm sollen Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten umgestellt, emotionale Probleme angegangen und die körperliche Aktivität gesteigert werden. Zudem werden die medikamentösen Therapiemöglichkeiten analysiert und eventuell die Adipositas- und Wiederherstellungschirurgie thematisiert. Das Programm kann einzeln oder in einer Gruppe absolviert werden und wird von einem Team aus verschiedenen Fachgebieten wie Medizin, Chirurgie, Psychiatrie, Psychologie etc. betreut.

- Das Adipositas-Programm  kompetente Begleitung bei Übergewicht des Spitals Region Oberaargau hat zum Ziel, dass Übergewichtige ihren Lebensstil verändern und Freude an der Bewegung entdecken. Dazu werden Bewegungsformen wie Gymnastik, Nordic Walking, Pilates oder Bewegung und Entspannung ausprobiert. Die Kursteilnehmer werden psychologisch, ärztlich und ernährungstherapeutisch begleitet.

- Das Programm BASEL (Behandlungsprogramm bei Adipositas mit den Schwerpunkten Ernährungsverhalten und Lebensstiländerung) ist ein aus dem englischen Raum stammendes Programm, das am Kantonsspital Basel an die Verhältnisse in der Schweiz angepasst und weiterentwickelt wurde. Es ist darauf ausgelegt, dass Übergewichtige durch veränderte Verhaltensweisen in den Bereichen Ernährung und Bewegung einen neuen Lebensstil erlangen und langfristig abnehmen sowie ihr Gewicht stabilisieren. BASEL wird vom Universitätsspital BASEL sowie von der zmed Zürcher Ärzte Gemeinschaft angeboten.


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