Dalcroze-Rhythmik zurück


Definition

Bei der Dalcroze-Rhythmik handelt es sich um eine bestimmte Art von rhythmischer Gymnastik. Im Takt von rhythmisch gespielter Klaviermusik werden Bewegungs-, Stimm- und Improvisationsübungen ausgeführt. Die Methode spricht den ganzen Menschen an, fördert seine Wahrnehmung sowie die körperliche und geistige Beweglichkeit.

Definition

Bei der Dalcroze-Rhythmik handelt es sich um eine bestimmte Art von rhythmischer Gymnastik. Im Takt von rhythmisch gespielter Klaviermusik werden Bewegungs-, Stimm- und Improvisationsübungen ausgeführt. Die Methode spricht den ganzen Menschen an, fördert seine Wahrnehmung sowie die körperliche und geistige Beweglichkeit.

Herkunft

Der Schweizer Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze (eigentlich Jakob Dalkes, 18651950) entwickelte im Jahr 1902 gemeinsam mit Nina Gorter die Methode Jaques-Dalcroze. Ziel war es, durch ein intensives Musikerleben die Entwicklung der Musikalität von innen heraus und damit den ganzen Menschen zu fördern. Dies stand im Gegensatz zu den damals üblichen, äusserst strengen und wenig emotionalen Praktiken der Musikerziehung. Jaques-Dalcroze gründete 1911 die Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus in Hellerau bei Dresden und 1915 das heute noch bestehende Jaques-Dalcroze-Institut in Genf. Seine künstlerische und pädagogische Arbeit verbreitete sich von dort über die ganze Welt. Heute wird das Fach Rhythmik an Musikhochschulen gelehrt und es gibt weltweit etwa 30 Ausbildungsstätten für Rhythmik, die zum Teil nach dem Künstler benannt sind. Die Methode wird mittlerweile nicht mehr nur in der musikalischen Erziehung von Kindern, Jugendlichen und Musikstudenten angewendet, sondern zunehmend auch zur Gesundheitsförderung von Erwachsenen und besonders von Senioren eingesetzt.

Herkunft

Der Schweizer Musikpädagoge Émile Jaques-Dalcroze (eigentlich Jakob Dalkes, 18651950) entwickelte im Jahr 1902 gemeinsam mit Nina Gorter die Methode Jaques-Dalcroze. Ziel war es, durch ein intensives Musikerleben die Entwicklung der Musikalität von innen heraus und damit den ganzen Menschen zu fördern. Dies stand im Gegensatz zu den damals üblichen, äusserst strengen und wenig emotionalen Praktiken der Musikerziehung. Jaques-Dalcroze gründete 1911 die Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus in Hellerau bei Dresden und 1915 das heute noch bestehende Jaques-Dalcroze-Institut in Genf. Seine künstlerische und pädagogische Arbeit verbreitete sich von dort über die ganze Welt. Heute wird das Fach Rhythmik an Musikhochschulen gelehrt und es gibt weltweit etwa 30 Ausbildungsstätten für Rhythmik, die zum Teil nach dem Künstler benannt sind. Die Methode wird mittlerweile nicht mehr nur in der musikalischen Erziehung von Kindern, Jugendlichen und Musikstudenten angewendet, sondern zunehmend auch zur Gesundheitsförderung von Erwachsenen und besonders von Senioren eingesetzt.

Grundlagen

Die rhythmische Gymnastik erreichte nicht nur das von Jaques-Dalcroze ursprünglich angestrebte Ziel, die Musikalität von Kindern zu fördern. Schon bald beobachtete man ihren positiven Einfluss, zum Beispiel auf die motorische Wendigkeit, auf psychomotorische Fähigkeiten, Konzentrationsvermögen, Gedächtnis, Achtsamkeit und Phantasie der Kinder. Die Rhythmik, so erklärte Jaques-Dalcroze diese Effekte, spreche den inneren Rhythmus des Menschen an, wirke befreiend auf das Muskel- und das Nervensystem des Kindes, helfe ihm, Widerstände, Blockierungen und Hemmungen zu lösen, und bringe Körpergefühl und Gedankenwelt in Einklang. Heute nutzt man diese Eigenschaften der Dalcroze-Methode zunehmend auch zur Gesundheitsförderung im Alter. Die Kombination aus Musik, Rhythmik, Bewegung und Spass verbessert die Wahrnehmung sowie die geistige und körperliche Mobilität der Senioren. Das Erlebnis in der Gruppe fördert soziale Kontakte und stärkt die Psyche. Die Musik löst sowohl körperliche, als auch seelische Spannungen. Bei den Übungen müssen die Schüler unterschiedliche Dinge gleichzeitig denken und tun. Sie verbessern dadurch ihre Multi-Tasking-Fähigkeit und trainieren ihr Gleichgewicht: So konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass sich die Gangsicherheit im Alltag durch die Dalcroze-Methode verbessert und es weniger häufig zu Stürzen kommt. Studien an demenzkranken Patienten zeigten ausserdem einen positiven Einfluss der Methode auf Gedächtnisleistungen, verbale Kommunikation und räumliche Orientierung. Die Patienten waren weniger aggressiv, weniger unruhig und schliefen besser.

Grundlagen

Die rhythmische Gymnastik erreichte nicht nur das von Jaques-Dalcroze ursprünglich angestrebte Ziel, die Musikalität von Kindern zu fördern. Schon bald beobachtete man ihren positiven Einfluss, zum Beispiel auf die motorische Wendigkeit, auf psychomotorische Fähigkeiten, Konzentrationsvermögen, Gedächtnis, Achtsamkeit und Phantasie der Kinder. Die Rhythmik, so erklärte Jaques-Dalcroze diese Effekte, spreche den inneren Rhythmus des Menschen an, wirke befreiend auf das Muskel- und das Nervensystem des Kindes, helfe ihm, Widerstände, Blockierungen und Hemmungen zu lösen, und bringe Körpergefühl und Gedankenwelt in Einklang. Heute nutzt man diese Eigenschaften der Dalcroze-Methode zunehmend auch zur Gesundheitsförderung im Alter. Die Kombination aus Musik, Rhythmik, Bewegung und Spass verbessert die Wahrnehmung sowie die geistige und körperliche Mobilität der Senioren. Das Erlebnis in der Gruppe fördert soziale Kontakte und stärkt die Psyche. Die Musik löst sowohl körperliche, als auch seelische Spannungen. Bei den Übungen müssen die Schüler unterschiedliche Dinge gleichzeitig denken und tun. Sie verbessern dadurch ihre Multi-Tasking-Fähigkeit und trainieren ihr Gleichgewicht: So konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass sich die Gangsicherheit im Alltag durch die Dalcroze-Methode verbessert und es weniger häufig zu Stürzen kommt. Studien an demenzkranken Patienten zeigten ausserdem einen positiven Einfluss der Methode auf Gedächtnisleistungen, verbale Kommunikation und räumliche Orientierung. Die Patienten waren weniger aggressiv, weniger unruhig und schliefen besser.

Verwendete Technik

Die Schüler verteilen sich im Raum, der Lehrer sitzt meist am Klavier, spielt die Musik und sagt die Übungen an, die zum Takt der Musik ausgeführt werden sollen. Die Übungen erfordern unterschiedlich viel Bewegung und finden zum Teil auch im Sitzen statt. Eine Übung kann zum Beispiel das Gehen und Stehen im Wechsel sein, das Gehen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder das Tippen des Taktes mit den Zehenspitzen. Teilweise wird Improvisation verlangt, wie beispielsweise das Darstellen der Musik mit dem ganzen Körper. Es können auch Hilfsmittel verwendet werden wie Bälle, die einander im Takt zugeworfen werden. Der Lehrer kann seine Übungen der Gruppenstruktur (Alter, körperliche und geistige Konstitution) anpassen.

Verwendete Technik

Die Schüler verteilen sich im Raum, der Lehrer sitzt meist am Klavier, spielt die Musik und sagt die Übungen an, die zum Takt der Musik ausgeführt werden sollen. Die Übungen erfordern unterschiedlich viel Bewegung und finden zum Teil auch im Sitzen statt. Eine Übung kann zum Beispiel das Gehen und Stehen im Wechsel sein, das Gehen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder das Tippen des Taktes mit den Zehenspitzen. Teilweise wird Improvisation verlangt, wie beispielsweise das Darstellen der Musik mit dem ganzen Körper. Es können auch Hilfsmittel verwendet werden wie Bälle, die einander im Takt zugeworfen werden. Der Lehrer kann seine Übungen der Gruppenstruktur (Alter, körperliche und geistige Konstitution) anpassen.


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