Stillberatung zurück


Definition

Stillberaterinnen sind Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme rund um das Stillen. Sie vermitteln Müttern diverse Informationen zum Thema Stillen und beraten sie in besonderen Situationen und bei speziellen Problemen. Stillberatung wird von Geburtskliniken, selbstständigen Hebammen oder ausgebildeten Stillberaterinnen angeboten.

Definition

Stillberaterinnen sind Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme rund um das Stillen. Sie vermitteln Müttern diverse Informationen zum Thema Stillen und beraten sie in besonderen Situationen und bei speziellen Problemen. Stillberatung wird von Geburtskliniken, selbstständigen Hebammen oder ausgebildeten Stillberaterinnen angeboten.

Herkunft

Muttermilch gilt als beste Ernährung für Neugeborene. Lange Zeit war das Stillen die einzige Möglichkeit, neugeborene Babys zu ernähren. Wollte oder konnte die eigene Mutter nicht stillen, so wurde das Kind von einer Amme gestillt. Mit dem Aufkommen diverser Muttermilchersatzprodukte geriet das Stillen etwa ab den 1930er-Jahren in der westlichen Welt ausser Mode und galt zeitweise sogar als unschicklich. Müttern, die den Wunsch hatten, ihre Kinder zu stillen wurde häufig davon abgeraten. Traten Probleme beim Stillen auf, so wurde schnell auf Ersatznahrung umgestellt. Erst in den 1970er-Jahren begannen wieder mehr Frauen, ihre Neugeborenen an die Brust zu legen. 1956 wurde in den USA von einigen Müttern die La Leche League gegründet, eine unabhängige Organisation, die Mütter durch Information und Beratung beim Stillen unterstützte. Im Laufe der folgenden Jahre hat sich die Vereinigung immer mehr vergrössert und ist heute weltweit in über 60 Ländern vertreten. Zudem wurden verschiedene professionelle Fachverbände für Still- und Laktationsberatung gegründet. Inzwischen wird das Stillen wieder offiziell als beste Ernährung für Neugeborene empfohlen. Da es jedoch besonders zu Beginn der Stillzeit zu Problemen kommen kann, bieten die meisten Krankenhäuser sowie niedergelassene Hebammen und ausgebildete Stillberaterinnen an, die Mütter bei Problemen zu unterstützen und zu begleiten. Ein vorzeitiges Abstillen kann dadurch häufig verhindert werden.

Herkunft

Muttermilch gilt als beste Ernährung für Neugeborene. Lange Zeit war das Stillen die einzige Möglichkeit, neugeborene Babys zu ernähren. Wollte oder konnte die eigene Mutter nicht stillen, so wurde das Kind von einer Amme gestillt. Mit dem Aufkommen diverser Muttermilchersatzprodukte geriet das Stillen etwa ab den 1930er-Jahren in der westlichen Welt ausser Mode und galt zeitweise sogar als unschicklich. Müttern, die den Wunsch hatten, ihre Kinder zu stillen wurde häufig davon abgeraten. Traten Probleme beim Stillen auf, so wurde schnell auf Ersatznahrung umgestellt. Erst in den 1970er-Jahren begannen wieder mehr Frauen, ihre Neugeborenen an die Brust zu legen. 1956 wurde in den USA von einigen Müttern die La Leche League gegründet, eine unabhängige Organisation, die Mütter durch Information und Beratung beim Stillen unterstützte. Im Laufe der folgenden Jahre hat sich die Vereinigung immer mehr vergrössert und ist heute weltweit in über 60 Ländern vertreten. Zudem wurden verschiedene professionelle Fachverbände für Still- und Laktationsberatung gegründet. Inzwischen wird das Stillen wieder offiziell als beste Ernährung für Neugeborene empfohlen. Da es jedoch besonders zu Beginn der Stillzeit zu Problemen kommen kann, bieten die meisten Krankenhäuser sowie niedergelassene Hebammen und ausgebildete Stillberaterinnen an, die Mütter bei Problemen zu unterstützen und zu begleiten. Ein vorzeitiges Abstillen kann dadurch häufig verhindert werden.

Grundlagen

Die American Academy of Pediatrics empfiehlt Müttern derzeit, ihre Neugeborenen während der ersten sechs Lebensmonate zu stillen. Muttermilch ist auf die Bedürfnisse der Säuglinge im jeweiligen Lebensalter abgestimmt und gilt deshalb als optimale Ernährung. In der Muttermilch enthaltene Substanzen wie zum Beispiel mütterliche Antikörper können das Kind ausserdem vor diversen Erkrankungen schützen. Auch zur Vorbeugung von Allergien scheint das Stillen beitragen zu können. Daneben stärkt das Stillen die Mutter-Kind-Beziehung und das Urvertrauen des Babys und wirkt sich positiv auf seine Entwicklung aus. Es gibt verschiedene Ursachen, die dazu führen können, dass Mütter ihre neugeborenen Babys nicht oder nur sehr kurz stillen. So kann zum Beispiel zu Beginn die Milchmenge nicht ausreichen, um das Kind satt zu bekommen. Die Brustwarzen können wund werden, die Milch kann sich stauen, die Brust kann sich entzünden. Manche Kinder saugen zu schwach, andere verweigern plötzlich die Brust aus unerfindlichen Gründen. Auch psychische Belastungssituationen können zu Komplikationen beim Stillen führen. Eine Stillberaterin kann werdende Mütter bereits während der Schwangerschaft zum Thema Stillen informieren. Auch in der Zeit nach der Geburt und bei später auftretenden Problemen kann sie die Mutter beraten und unterstützen. Häufig kann durch einfache Massnahmen ein vorzeitiges Abstillen verhindert werden. Auch beim Stillen von Zwillingen, bei anderen ungewöhnlichen Stillsituationen wie einer Medikamenteneinnahme sowie beim Abstillen kann eine Stillberatung sinnvoll sein.

Stillberaterinnen können ausserdem zu weiteren Themen wie Ernährung in der Stillzeit, Beikost oder Stillen im Beruf Auskunft geben.

Grundlagen

Die American Academy of Pediatrics empfiehlt Müttern derzeit, ihre Neugeborenen während der ersten sechs Lebensmonate zu stillen. Muttermilch ist auf die Bedürfnisse der Säuglinge im jeweiligen Lebensalter abgestimmt und gilt deshalb als optimale Ernährung. In der Muttermilch enthaltene Substanzen wie zum Beispiel mütterliche Antikörper können das Kind ausserdem vor diversen Erkrankungen schützen. Auch zur Vorbeugung von Allergien scheint das Stillen beitragen zu können. Daneben stärkt das Stillen die Mutter-Kind-Beziehung und das Urvertrauen des Babys und wirkt sich positiv auf seine Entwicklung aus. Es gibt verschiedene Ursachen, die dazu führen können, dass Mütter ihre neugeborenen Babys nicht oder nur sehr kurz stillen. So kann zum Beispiel zu Beginn die Milchmenge nicht ausreichen, um das Kind satt zu bekommen. Die Brustwarzen können wund werden, die Milch kann sich stauen, die Brust kann sich entzünden. Manche Kinder saugen zu schwach, andere verweigern plötzlich die Brust aus unerfindlichen Gründen. Auch psychische Belastungssituationen können zu Komplikationen beim Stillen führen. Eine Stillberaterin kann werdende Mütter bereits während der Schwangerschaft zum Thema Stillen informieren. Auch in der Zeit nach der Geburt und bei später auftretenden Problemen kann sie die Mutter beraten und unterstützen. Häufig kann durch einfache Massnahmen ein vorzeitiges Abstillen verhindert werden. Auch beim Stillen von Zwillingen, bei anderen ungewöhnlichen Stillsituationen wie einer Medikamenteneinnahme sowie beim Abstillen kann eine Stillberatung sinnvoll sein.

Stillberaterinnen können ausserdem zu weiteren Themen wie Ernährung in der Stillzeit, Beikost oder Stillen im Beruf Auskunft geben.

Verwendete Technik

Essenziell beim Stillen ist die richtige Stilltechnik. Sie wird der Mutter bereits kurz nach der Geburt von einer Hebamme gezeigt. Die Mutter wird von der Hebamme bezüglich des Stillens unterstützt und beraten und erlangt zunehmend Sicherheit. Auch beim Auftreten von Problemen kann eine Stillberaterin der Mutter diverse Hinweise geben, wie sie das Baby korrekt anlegen sollte, damit es gut trinken kann. Bei Beschwerden wie Milchstau oder Brustentzündungen kann das richtige Anlegen viel zur Linderung beitragen. Die Stillberaterin gibt Ratschläge zur Pflege der Brustwarzen und zur Behandlung, falls diese wund geworden sind. Durch Wärme- und Kälteauflagen können verschiedene Beschwerden behandelt werden. Sie gibt Hinweise zur Häufigkeit des Stillens, zur Stilldauer oder zur Stillsituation und berät bezüglich des Abpumpens von Milch. Auch ein ausführliches Gespräch kann bei einigen Problemen oft schon Erleichterung schaffen.

Verwendete Technik

Essenziell beim Stillen ist die richtige Stilltechnik. Sie wird der Mutter bereits kurz nach der Geburt von einer Hebamme gezeigt. Die Mutter wird von der Hebamme bezüglich des Stillens unterstützt und beraten und erlangt zunehmend Sicherheit. Auch beim Auftreten von Problemen kann eine Stillberaterin der Mutter diverse Hinweise geben, wie sie das Baby korrekt anlegen sollte, damit es gut trinken kann. Bei Beschwerden wie Milchstau oder Brustentzündungen kann das richtige Anlegen viel zur Linderung beitragen. Die Stillberaterin gibt Ratschläge zur Pflege der Brustwarzen und zur Behandlung, falls diese wund geworden sind. Durch Wärme- und Kälteauflagen können verschiedene Beschwerden behandelt werden. Sie gibt Hinweise zur Häufigkeit des Stillens, zur Stilldauer oder zur Stillsituation und berät bezüglich des Abpumpens von Milch. Auch ein ausführliches Gespräch kann bei einigen Problemen oft schon Erleichterung schaffen.


© EMfit


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