Svingİ zurück


Definition

Der Begriff Sving© bezeichnet ein Bewegungskonzept, bei dem mit Hilfe von zwei Schwungringen, den sogenannten SMOVEY Vibroswings®, die allgemeine Fitness gestärkt und für Entspannung gesorgt werden soll.

Herkunft

Entwickelt wurde die relativ neue Fitnessmethode von dem Österreicher Johann Salzwimmer. Er war als sehr agiler, sportlicher Mensch bereits im Alter von 50 Jahren an Morbus Parkinson erkrankt. Im Bemühen, der fortschreitenden Erkrankung entgegenzuwirken, entdeckte er, dass es ihm half, beim Gehen in jeder Hand einen Tennisschläger mitzuschwingen. Aus dieser Idee entstanden nach einiger Tüftelei zwei Schwungringe, die sogenannten SMOVEY Vibroswings®. Schon bald kamen diese nicht nur zu therapeutischen Zwecken zum Einsatz, sondern wurden auch als multifunktionales Gerät zur Unterstützung der allgemeinen Fitness verwendet. Inzwischen werden die Ringe in einer Integrationswerkstatt in Österreich hergestellt und von dort in viele Länder verkauft. Seit 2010 wird auch in der Schweiz mit den Schwungringen trainiert. Der Name SMOVEY leitet sich aus den englischen Wörtern swing (schwingen), move (bewegen) und Smiley (lächelndes Gesicht) ab.

Grundlagen

Die besondere Konstruktion der Schwungringe macht sie zu einem wirksamen Trainingsgerät: Sie bestehen aus einem Kunststoff-Spiralschlauch, der vier Stahlkugeln enthält. Diese können sich in dem Schlauch frei bewegen, sodass sich die ursprüngliche Masse von 500 Gramm beim Schwingen auf bis zu 5 Kilogramm erhöht. Das Auftreffen der Kugeln auf die Spiralen des Schlauches sorgt noch für einen weiteren Effekt: Die Ringe vibrieren in einer Frequenz von 60 Hertz, was sich auf die Handinnenflächen des Übenden überträgt. Ein Moosgummigriff mit Dämpfungselementen sorgt für eine angenehme Handhabung.

Die Schwungmasse der Ringe, kombiniert mit der Bewegung durch die Übungen sorgt für ein Training von Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination. Sanfte Übungen können Verspannungen abbauen und damit zum Beispiel Rückenbeschwerden oder Kopfschmerzen lindern. Die Vibrationen der Ringe sollen durch eine Stimulierung der Handreflexzonen positive Wirkungen auf den ganzen Körper haben. Lymph- und Immunsystem können ebenfalls günstig beeinflusst werden. Das Schwingen der Arme mit zusätzlicher Bewegung anderer Körperteile wirkt sich ausserdem positiv auf verschiedene Gehirnleistungen aus. Gute Erfahrungen wurden mit den Schwungringen bereits bei der Therapie von diversen neurologischen Krankheitsbildern (Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer, Demenz) gemacht.

Verwendete Technik

Sving ist ein einfach zu erlernendes Bewegungskonzept, das man überall, bei jedem Wetter, mit viel und mit wenig Zeit ausüben kann. Ob beim einfachen Spazierengehen, als Aufwärmtraining oder als alleiniges Fitnessprogramm  die Schwungringe können zu den unterschiedlichsten Zwecken eingesetzt werden. Basis des Sving-Bewegungskonzeptes sind acht Grundübungen. Dabei stehen die Beine hüftbreit, Knie und Ellenbogen sind leicht gebeugt. Die Ringe sollten bei den Übungen stets fest in den Händen liegen. Nun werden die Arme, je nach Übung, parallel oder entgegengesetzt in verschiedene Richtungen geschwungen. Die Kugeln sollten dabei gleichmässig vor- und zurückrollen, ohne im Inneren an den Griff zu stossen.


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